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Schiefer-Spezialist Rathscheck kauft spanischen Produzenten

Mayen - Das Mayener Unternehmen Rathscheck Schiefer expandiert. Die Firma hat im Nordwesten Spaniens den mittelständischen Schieferproduzenten Pizarras Castrelos S.A. übernommen. In der vergangenen Woche wurde der Kaufvertrag unterzeichnet, wie Rathscheck-Geschäftsleiter Frank Rummel mitteilte.

Von unserem Redakteur Hilko Röttgers

Durch die Übernahme sicherte sich Rathscheck weitere Schiefer-Ressourcen für mindestens drei Jahrzehnte. Das Mayener Unternehmen verfügt nun über eine zusätzliche Kapazität von rund 12 000 Tonnen Schiefer pro Jahr. Das entspricht der Dachfläche von etwa 2500 Einfamilienhäusern.

Zu Pizarras Castrelos gehört neben einer großflächigen Übertage-Lagerstätte mit laut Rummel „erstklassigen Schiefer-Qualitäten“ auch ein technisch hochqualifizierter Verarbeitungsbetrieb. Dort werden von rund 90 Mitarbeitern Schiefersteine für Dach und Wand in verschiedenen Formaten und Stärken vornehmlich für die Märkte in Frankreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark hergestellt. Künftig will Rathscheck bei Castrelos auch Spezialanfertigungen für den deutschen Markt produzieren lassen. Insgesamt beschäftigt Rathscheck in Deutschland und Spanien nun rund 530 Mitarbeiter, davon 130 am Heimatstandort in Mayen.

Die Übernahme von Pizarras Castrelos ist die zweite Akquisition von Rathscheck Schiefer in Spanien. Zum Unternehmen gehört seit 2008 die Grupo Cafersa, die ebenfalls im Nordwesten Spaniens, im Valdeorras, dem „Goldenen Tal“, ansässig ist. Mit der jüngsten Übernahme könne Rathscheck langfristig das Wachstum auf den europäischen Märkten fortsetzen, teilen Rummel und sein Geschäftsleiter-Kollege Andreas Jäger mit. „Wir wollen nicht stehen bleiben, sondern noch weitere Potenziale nutzen“, sagte Rummel im Gespräch mit der Rhein-Zeitung. 

Auch am Standort Mayen hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Dort hat Rathscheck eine neue Firmenzentrale gebaut; der Umzug in die neuen Räume erfolgte im vergangenen November Offiziell eingeweiht ist die neue Zentrale aber noch nicht. „Wir müssen im Außenbereich noch einige Arbeiten erledigen“, sagte Rummel. Sobald das geschehen ist, werde die Einweihung vorgenommen. Geplant sei ein Termin im Juli oder August, kündigte Rummel an.

 

Source: Rhein-Zeitung, 04/06/2013

 

 

 

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